Die Bundespolizei hat am Mittwoch die Operation Voto Migrante durchgeführt, um die Begehung von Wahlbetrug zu untersuchen. Der Einsatz fand in São João de Meriti im Ballungsraum Baixada Fluminense im Bundesstaat Rio de Janeiro statt, wo zwei Durchsuchungsbeschlüsse, die vom Justizsystem erlassen wurden, an Adressen vollstreckt wurden, die mit den Verdächtigen in Verbindung stehen.
Den Ermittlungen zufolge wurden zahlreiche Wähler in ihrem Wahlwohnsitz mittels gefälschter Dokumente umgeschrieben. Diese Praxis zielt darauf ab, die Stimmenzahl einer bestimmten Gruppe oder eines bestimmten Kandidaten künstlich zu erhöhen, was einen Fall von Wahlbetrug darstellt.
Bei den Durchsuchungen wurden ein Mobiltelefon und verschiedene Dokumente beschlagnahmt, die einer kriminaltechnischen Untersuchung unterzogen werden sollen. Die Bundespolizei teilte mit, dass die Ermittlungen mit der Auswertung des beschlagnahmten Materials fortgesetzt werden, um die Sachverhalte aufzuklären und alle an dem Schema beteiligten Personen zu identifizieren.




