Der spanische CNI warnte einen Tag vor dem Masseneinfall an der Grenze vor Versuchen, nach Ceuta zu gelangen. Die Warnungen bezogen sich auf organisierte Gruppen in sozialen Netzwerken mit etwa 180.000 Anhängern, die versuchen könnten, sowohl auf dem Seeweg als auch durch den Grenzzaun in die spanische Stadt zu gelangen.
Spätere Berichte wiesen auf Nachlässigkeit und Passivität seitens der marokkanischen Streitkräfte während der Krise hin. Diese Berichte deuten darauf hin, dass die marokkanischen Behörden möglicherweise nicht angemessen gehandelt haben, um den Zustrom von Menschen zu kontrollieren, die versuchten, die Grenze zu überqueren.
Die Situation stellte die Koordination zwischen den spanischen Geheimdiensten und den marokkanischen Sicherheitskräften in Frage und warf Fragen zur Wirksamkeit der Überwachung an der Landgrenze zwischen Ceuta und Marokko auf.




