Der Koordinator der vom Staat eingesetzten Arbeitsgruppe zur Untersuchung der Sozialversicherungsreform, Jorge Bravo, warnte, dass die derzeitigen Finanzierungsquellen des Beitragssystems nicht ausreichen, um alle künftigen Verpflichtungen des Systems zu decken.
Die Warnung folgt auf eine vom Kabinett in Auftrag gegebene Studie über die Nachhaltigkeit der portugiesischen Sozialversicherung und die möglichen notwendigen Reformen zur Sicherstellung der Rentenzahlungen in der Zukunft.
Jorge Bravo identifizierte das, was er als ein „mathematisches Problem" im System bezeichnete, und wies darauf hin, dass ein Ungleichgewicht zwischen den verfügbaren finanziellen Ressourcen und den vom Sozialversicherungssystem eingegangenen Verpflichtungen besteht.
Die Studie soll eine mögliche Reform des Systems begründen und Lösungen zur Behebung des identifizierten Finanzierungsdefizits sowie zur Sicherstellung der langfristigen Rentenfähigkeit in Portugal finden.



