Die Nationale Agentur für Zivilluftfahrt (Anac) hat den Flughafen Congonhas genehmigt, der in der Südzone von São Paulo in einer überwiegend Wohngegend liegt, in Ausnahmesituationen nach 23 Uhr zu operieren. Die neue Auslegung der Flughafenregeln ermöglicht es, dass bereits geplante Flüge über die Zeitgrenze hinaus durchgeführt werden können, wenn außerordentliche Umstände vorliegen, wie Störungen, Probleme im Flugnetz oder widrige Wetterbedingungen, die große Auswirkungen auf den Betrieb haben.
Die normalen Betriebszeiten von Congonhas bleiben von 6 Uhr bis 23 Uhr, und die Maßnahme autorisiert die Fluggesellschaften nicht, neue Flüge zu erstellen oder Tickets für Operationen nach dieser Uhrzeit zu verkaufen. Die Absicht besteht lediglich darin, die Durchführung von bereits geplanten Flügen zu ermöglichen, wenn unvorhersehbare Umstände den normalen Betrieb beeinträchtigen.
Das Hauptziel der Entscheidung ist es, einen Dominoeffekt zu vermeiden, der eintritt, wenn Congonhas stillsteht oder große Verspätungen hat und sich die Probleme auf andere Flughäfen des Landes ausbreiten. Laut Aena, dem Unternehmen, das den Flughafen verwaltet, besteht keine Absicht, die regulären Betriebszeiten des Flughafens zu erweitern.




