Enrico Pucci wurde verurteilt, weil er die Tesla-App nutzte, um das Auto seiner Ex-Frau auf verschiedene Weise zu manipulieren. Er veränderte ferngesteuert die Temperatur des Fahrzeugs, begrenzte die Geschwindigkeit und sperrte der Frau den Zugang zum Auto. Diese Handlungen sind Teil eines Musters von Nachstellung und Einschüchterung, das vier Jahre andauerte.
Pucci bekannte sich schuldig wegen 30 Straftaten häuslicher Gewalt in diesem Zeitraum. Der Fall lenkt die Aufmerksamkeit darauf, wie Automobiltechnologie als Werkzeug der Belästigung eingesetzt werden kann, und zeigt, wie vernetzte Apps zur Kontrolle von Opfern genutzt werden können.
Die Ex-Frau war Besitzerin eines Tesla-Fahrzeugs, einer Marke, die für ihre internetverbundenen Funktionen bekannt ist, die eine Fernsteuerung über eine App ermöglichen. Diese Funktionalität, die eigentlich Bequemlichkeit bieten sollte, wurde von Pucci genutzt, um die Frau auch nach dem Ende der Beziehung zu bedrohen und zu belästigen. Das Urteil unterstreicht die Notwendigkeit, wachsam gegenüber dem Missbrauch von Technologien in Fällen häuslicher Gewalt zu sein.




