Die Europäische Kommission gewährte am Mittwoch 114,7 Millionen Euro an Hilfen an Spanien als Reaktion auf die Migrantenkrise in Ceuta. Die Hilfe erfolgt infolge der massenhaften irregulären Einreise Tausender Menschen in die spanische Stadt im vergangenen Juli.
Das Geld soll für drei Hauptziele verwendet werden: die Verstärkung der Sicherheit an der Grenze zu Marokko, die Erleichterung der Identifizierung und Rückführung von Migranten in irregulärer Situation sowie die Verbesserung der Aufnahmekapazität für unbegleitete Minderjährige.
Die Krise in Ceuta stellte eine der größten landgestützten Migrationsströme nach Europa in den letzten Jahren dar und übte einen erheblichen Druck auf die spanischen und europäischen Behörden in Bezug auf Migrationsmanagement und Sicherheit an den Außengrenzen der Europäischen Union aus.




