Richter André Mendonça vom Obersten Gerichtshof (STF), zuständig für die Ermittlungen im Fall Banco Master, entschied am Mittwoch (9.), die Kronzeugenvereinbarung des Finanzmarktoperators Antonio Carlos Freixo Júnior, bekannt als "Mineiro", zu homologisieren. Die Entscheidung stellt einen Fortschritt bei den Ermittlungen über angebliche Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit dem Fall "Dark Horse" dar.
In seiner Aussage vor der Generalstaatsanwaltschaft (PGR) bestätigte Freixo Júnior, dass er im vergangenen Jahr sieben Banküberweisungen an den Havengate-Fonds vorgenommen hat, die insgesamt 12,3 Millionen US-Dollar, etwa 69 Millionen Real zum damaligen Wechselkurs, auf Anweisung des Bankiers Daniel Vorcaro, Eigentümer der Banco Master, betragen.
Der Fall "Dark Horse" löste eine Krise in Flávios Bolsonaros (PL-RJ) Präsidentschaftskampagne aus, nachdem das Intercept Brasil Nachrichten veröffentlichte, in denen der Senator Geld von Vorcaro forderte, angeblich zur Finanzierung einer Produktion. Nachdem die Angelegenheit ans Licht kam und sich auf seine Leistung in den Wahlumfragen auswirkte, hatte Flavio versprochen, Aufklärung über den Fall zu geben.




