Brüssel geht mit neuen Regeln gegen die Wohnungskrise in der Europäischen Union vor. Das Ziel ist es, einen gemeinsamen Rahmen zu schaffen, der es ermöglicht, Gebiete mit starkem Wohnungsdruck zu identifizieren und Bedingungen festzulegen, unter denen die Mitgliedstaaten spezifische Maßnahmen zur Bekämpfung des Problems ergreifen können.
Die Europäische Kommission warnte, dass Menschen mit sogenannten „Normaljobs" – darunter Krankenschwestern, Lehrer und Polizeibeamte – oft nicht in den Gebieten leben können, in denen sie arbeiten, aufgrund des erheblichen Anstiegs der Mieten und Immobilienpreise.
Die neuen Regeln sollen Mechanismen schaffen, um die geografischen Gebiete zu identifizieren, die am stärksten vom Wohnungsdruck betroffen sind, und eine gezieltere Intervention durch die nationalen Regierungen ermöglichen.
Das Maßnahmenpaket zielt darauf ab, den Mitgliedstaaten Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, um Mietkontrollpolitiken und andere Maßnahmen zur Unterstützung des Wohnungszugangs umzusetzen, insbesondere in Gebieten, in denen die Nachfrage das verfügbare Angebot deutlich übersteigt.




