Die Kommission für Staatsbürgerschaft und Geschlechtergleichstellung hat eine Arbeitsgruppe geschaffen, die sich der Prävention und Bekämpfung schädlicher Praktiken widmet. Die Arbeitsgruppe konzentriert sich hauptsächlich auf die weibliche Genitalverstümmelung, eine Praxis, die weiterhin Frauen und Mädchen in verschiedenen Teilen der Welt betrifft.
Neben der weiblichen Genitalverstümmelung widmet sich die Arbeitsgruppe auch der Bekämpfung der Kinderheirat, einer weiteren als schädlich betrachteten Praxis, die besonders junge Mädchen betrifft. Beide Praktiken werden als Verletzungen der Menschenrechte und der Würde von Frauen anerkannt.
Diese Arbeitsgruppe entsteht im Rahmen breiterer Bemühungen zur Förderung der Geschlechtergleichstellung und zum Schutz der Rechte von Frauen und Mädchen. Die Schaffung dieser Struktur zeigt die Besorgnis der Behörden über diese Fragen und ihren Ansatz in koordinierter und wirksamer Weise.




