Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss zum Streik der Rettungssanitäter im November 2024 hat Microsoft eine Frist von 48 Stunden gesetzt, um die E-Mail-Protokolle bezüglich der Streikvorankündigung vorzulegen. Der Ausschuss fordert, dass der multinationale Konzern den Verlauf der formellen Streikmitteilungen offenlegt, die die Gewerkschaft auf digitalem Wege an die Aufsichtsbehörde übermittelt hat.
Die Anfrage steht im Zusammenhang mit der Notwendigkeit, die Umstände zu klären, unter denen der Streik der Rettungssanitäter im vergangenen November stattfand. Die digitalen Protokolle könnten dabei helfen zu verstehen, wann und wie die Streikmitteilungen an die zuständigen Behörden übermittelt wurden.
Microsoft, als Unternehmen, das für die bei der offiziellen Kommunikation genutzte technische Infrastruktur verantwortlich ist, wird nun aufgefordert, mit dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss zusammenzuarbeiten. Die Bereitstellung dieser Daten wird als entscheidend angesehen, um die Chronologie der Ereignisse im Zusammenhang mit der Streikvorankündigung wiederherzustellen.
Dieser Prozess ist Teil der umfassenderen Arbeit des Untersuchungsausschusses, der die Ursachen und Folgen des Streiks analysieren möchte, der die Notfallrettungsdienste in Portugal während des Monats November 2024 beeinträchtigt hat.




