Ein Zuhörer, der in Papier-Immobilienfonds investiert, berichtete, dass die Rendite in diesem Jahr nicht positiv ist. Seine Sorge gilt der Welle von Zahlungsausfällen bei Unternehmen, die die Erträge der Fonds noch weiter beeinträchtigen könnte.
Die Papier-Immobilienfonds investieren hauptsächlich in CRIs, die Abkürzung für Zertifikate für Immobilienforderungen. Obwohl diese Wertpapiere durch Immobilienmarktgeschäfte besichert sind, unterliegen sie dem Kreditrisiko des Emittenten. Wenn das Unternehmen, das den CRI ausgegeben hat, Probleme hat und die Schuld umschuldet, wird der Immobilienfonds betroffen sein.
Darüber hinaus unterliegen die CRIs der Marktbewertung, ebenso wie Staatspapiere. Ein großer Teil der Erklärung für die nicht so positive Performance der Papier-Immobilienfonds in diesem Jahr hängt mit dieser Marktbewertung zusammen, mehr als mit den Zahlungsausfällen selbst.
Der aktuelle wirtschaftliche Kontext zeigt, dass mit dem Anstieg der Zinssätze eine Abwertung dieser Wertpapiere einherging, was den Rückgang der Erträge der Investoren in Papierfonds weitgehend erklärt.




