Die Fintech Revolut und der Versicherer MetLife haben diese Woche Dienstag eine Partnerschaft angekündigt, um Kreditversicherungsschutz für Privatkreditkunden anzubieten. Das Produkt wird zunächst in Portugal, Rumänien, Spanien und Frankreich eingeführt, wobei der Vertrieb schrittweise beginnt, ausgehend von den Märkten, auf denen Revolut bereits Konsumentenkredite anbietet.
Die Versicherung mit optionalem Abschluss wird direkt in der Revolut-App während des Prozesses der Kreditaufnahme angeboten und steht auch für aktuelle Kreditnehmer zur Verfügung. Die Deckung fungiert als finanzieller Schutz bei unvorhergesehenen Situationen und unterstützt die Kreditnehmer bei der Erfüllung ihrer Zahlungsverpflichtungen in Fällen von unfreiwilliger Arbeitslosigkeit, Invalidität, Hospitalisierung oder Tod. Es stehen zwei Varianten zur Verfügung: das Basispaket deckt Tod, vorübergehende und dauerhafte Invalidität sowie Hospitalisierung ab, während das Komplettpaket dieselben Deckungen sowie Schutz bei unfreiwilliger Arbeitslosigkeit umfasst.
Revolut, 2015 im Vereinigten Königreich gegründet, gibt an, über mehr als 80 Millionen Kunden weltweit zu verfügen. MetLife, das in mehr als 40 Märkten tätig ist und nahezu 160 Jahre Erfahrung hat, wird für die Versicherungsübernahme verantwortlich sein, vertrieben durch Revolut Insurance Europe UAB, einen vom Bank von Litauen zugelassenen Makler.
David Tirado, Chief Commercial Executive bei Revolut, erklärte, dass die Partnerschaft das Engagement des Unternehmens widerspiegelt, den Kunden zu größerer finanzieller Sicherheit zu verhelfen. Nuria Garcia, Regionalpräsidentin von MetLife für die Region EMEA, erklärte, dass die Partnerschaft die digitale Innovation und die große Kundenbasis von Revolut mit der Expertise von MetLife im Bereich Versicherungen kombiniert und der wachsenden Nachfrage nach integrierten Lösungen beim Kreditabschluss gerecht wird.




