Der Patriarch von Lissabon, Erzbischof D. Rui Valério, leitete heute eine Messe in der Krypta der Basilika Sankt Peter im Vatikan und forderte die Christen auf, ihr Leben auf die Liebe und die Dimension der Ewigkeit auszurichten. Während der Feier in der Kapelle der Polen erklärte der katholische Würdenträger, dass nichts in der Kirche bestehen wird, wenn nicht die Liebe im Herzen der Christen ist, die das Leben öffnet und in Gemeinschaft mit den anderen stellt. D. Rui Valério vertrat die Ansicht, dass die täglichen Handlungen nicht auf vergänglichen Realitäten aufbauen sollten, und erinnerte daran, dass die Gläubigen Bürger sind, die von der Ewigkeit fasziniert sind.
In seiner Ansprache wies der Patriarch darauf hin, dass man in der Krypta von Sankt Peter eine besondere Sensibilität für das Absolute und Strukturelle der Existenz spürt, das die täglichen Entscheidungen prägt. Der Würdenträger verknüpfte die biblischen Passagen über die Ehe mit einer neuen Art zu leben und betonte, dass die Seligpreisungen das Antlitz Jesu sind.
Die Eucharistie war Teil des Programms der Diözesankommission des Jubiläums, das 2025 im Rahmen der Übergabe an den Papst des Buches „Die Hoffnung täuscht nicht – Buch der Jubiläumsgnaden" stattfand. Dieses Werk vereint die Gnaden und Zeugnisse, die mit dem Jubiläumserleben im Patriarchat Lissabon verbunden sind, und wurde dem Papst am Ende der Generalaudienz auf dem Petersplatz überreicht.




