Broadcom bereitet die Wiedereinführung von VMware vSphere Standard als einfachere Alternative zu VMware Cloud Foundation vor, um der Nachfrage von Unternehmen gerecht zu werden, die lediglich Virtualisierung ohne zusätzliche Private-Cloud-Komponenten suchen. Während der VMware Explore 2026-Veranstaltung räumte das Unternehmen ein, dass es seine Bemühungen übermäßig auf das VCF konzentriert hatte, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen.
Broadcom übernahm VMware im November 2023 für approximately 69 Milliarden Dollar und reorganisierte seinen geschäftlichen Ansatz, wobei ein reduziertes Portfolio mit dem VCF als Hauptprodukt priorisiert wurde. Diese Veränderung führte zu umfassenderen Geschäftsangeboten, als viele Unternehmen wünschten, was dazu führte, dass zahlreiche Kunden zu Alternativen wie Proxmox VE, Nutanix und Microsoft Hyper-V migrierten.
Das neue vSphere Standard wird hauptsächlich Unternehmen bedienen, die lediglich Servervirtualisierung und zentrale Verwaltung benötigen, durch ein Abonnementmodell basierend auf lizenzierten Kernen. Die aktualisierte Dokumentation zeigt, dass mindestens 16 Kerne pro Prozessor lizenziert werden können, einschließlich des vCenter Servers, obwohl Details zu Preisen und kommerziellen Bedingungen noch nicht bekannt gegeben wurden.
Das wettbewerbsintensive Umfeld auf dem Virtualisierungsmarkt hat verschiedene Optionen für Kunden hervorgebracht, wobei Unternehmen wie Proxmox VE und HPE unter Dienstanbietern und Organisationen, die es gewohnt sind, mit Linux zu arbeiten, an Boden gewinnen. Die eigentliche Herausforderung für Broadcom wird sein, einen wettbewerbsfähigen Preis festzulegen, der eine mögliche Rückmigration für Kunden rechtfertigt, die bereits andere Plattformen angenommen haben.




