Die Europäische Kommission hat heute neue Regeln vorgeschlagen, die es ermöglichen, lokale Unterkünfte wie Plattformen vom Typ Airbnb nur in Gebieten mit Wohnungsdruck und wenn die Behörden nachweisen können, dass diese Tätigkeit das Wohnungsangebot seit mindestens drei Jahren erheblich beeinträchtigt, einzuschränken. Der Vorschlag legt fest, dass nur unter diesen spezifischen Bedingungen die zuständigen Behörden restriktive Maßnahmen ergreifen können.
Die Initiative entsteht im Kontext einer wachsenden Besorgnis über die Zugänglichkeit zu Wohnraum in verschiedenen europäischen Städten, wo die Verbreitung von Kurzzeitvermietungen als ein Faktor angeführt wird, der zu steigenden Preisen und zur Verringerung des Angebots an Häusern für dauerhafte Bewohner beiträgt.
Die neuen Regeln sehen einen Schutzmechanismus vor, der konkrete und über drei Jahre hinweg belastbare Daten erfordert, bevor irgendwelche Einschränkungen auferlegt werden können, was darauf abzielt, die Notwendigkeit der Marktregulierung mit dem Schutz der Rechte derjenigen, die diese Art von Unterkunft anbieten, in Einklang zu bringen.
Der Vorschlag der Europäischen Kommission muss nun von den Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament debattiert und genehmigt werden, bevor er in Kraft tritt, in einem Gesetzgebungsverfahren, das während der Verhandlungen Änderungen erfahren kann.



