Der ehemalige Bildungsminister übernimmt einen Teil der Verantwortung für die schlechten Ergebnisse, die portugiesische Schüler bei der PISA-Studie erzielt haben. Es handelt sich um ein öffentliches Schuldeingeständnis eines politischen Verantwortlichen angesichts der schulischen Leistung Portugals.
PISA, entwickelt von der OECD, ist die größte internationale Bildungsbewertungsstudie weltweit. In ihrer jüngsten Ausgabe waren mehr als 760.000 Schüler aus 91 Ländern und Volkswirtschaften beteiligt und stellt eine grundlegende Referenz für den Vergleich von Bildungssystemen dar.
Portugal erzielt in Bereichen wie Lesekompetenz, Mathematik und Naturwissenschaften Ergebnisse unter dem OECD-Durchschnitt, was zu Debatten über die Qualität des portugiesischen Bildungssystems und die in den letzten Jahrzehnten umgesetzten Politiken geführt hat.
Diese Positionierung erfolgt in einem Moment, in dem intensiv über die Notwendigkeit struktureller Reformen im Bildungswesen in Portugal diskutiert wird, wobei verschiedene politische und gesellschaftliche Akteure Maßnahmen vorschlagen, um den Abwärtstrend in den internationalen Rankings umzukehren.



