Die Universität Coimbra nimmt über das Centro de Estudos Sociais an einer internationalen wissenschaftlichen Studie namens GENDEII teil, die der Analyse von Indikatoren für Geschlecht, Vielfalt, Fairness und Inklusion in europäischen und lateinamerikanischen Technologieunternehmen gewidmet ist. Die Studie wird über vier Jahre bis 2030 mögliche Verzerrungen analysieren, die mit der Nutzung von Künstlicher Intelligenz im Personalmanagement verbunden sind, sowie Bereiche wie Rekrutierung und Auswahl, Mitarbeiterbindung, Karriereentwicklung und Zugang zur Führung.
Das Projekt vereint 109 Forscher und institutionelle Vertreter von 24 Einrichtungen aus 10 Ländern, die mit Unternehmen des Technologiesektors bei der Erstellung eines Handbuchs mit Indikatoren und der Entwicklung von Schulungsprogrammen für Führungskräfte und Teams zusammenarbeiten.
Am Donnerstag fand an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der UC ein Seminar zum Projekt statt, an dem Forscher sowie Vertreter von Unternehmen und Organisationen aus den Technologie- und Industriesektoren teilnahmen. Die Sitzung markierte auch die Gründung des GENDEII Corporate Innovation Council, einer Community of Practice, die vom CES gefördert wird, um die Verknüpfung zwischen Forschung und Organisationen sicherzustellen.
Die Forscherin Rosa Monteiro, verantwortlich für das portugiesische Team des Projekts, vertrat die Ansicht, dass Unternehmen von Anfang an an der Identifizierung von Problemen und der Entwicklung wissenschaftlich fundierter Instrumente beteiligt sein sollten. Das Seminar umfasste auch Beiträge von Eva López Barrio von der Universität Santiago de Compostela und von Débora Imhoff von der Nationalen Universität Córdoba und Koordinatorin von GENDEII.




