Die IV. Friedenswanderung findet am Sonntag, den 20. September, in neun portugiesischen Städten statt und verdoppelt damit nahezu die Präsenz der Veranstaltung im Land. Tavira, Beja, Évora, Lissabon, Coimbra, Porto, Braga, Funchal und Horta schließen sich dieser Initiative an, die durch Meditation und einen Schweigemarsch gekennzeichnet ist, und erstmals werden die Azoren einbezogen. Das Treffen ist für 16:30 Uhr in Kontinentalportugal und auf Madeira sowie für 15:30 Uhr auf den Azoren geplant.
Die vorherige Ausgabe, die am 28. Juni stattfand, fand nur in fünf Städten statt — Lissabon, Porto, Coimbra, Braga und Funchal. In weniger als drei Monaten erweiterte die Initiative ihren Standort auf neun Orte und fügte Tavira, Beja, Évora und Horta hinzu.
Die Organisation präsentiert die Friedenswanderung als unabhängige und überparteiliche Initiative, offen für Menschen verschiedener Kulturen, Religionen und Überzeugungen. Unter dem Motto „Verschiedene Städte, eine einzige Absicht: innerer Frieden und Frieden in der Welt" beginnt die Veranstaltung mit etwa 30 Minuten Meditation, gefolgt von einem Schweigemarsch durch die Straßen der teilnehmenden Städte.
Die Bewegung strebt danach, mehr als ein Protest zu sein, und will eine öffentliche und friedliche Manifestation zur Verteidigung von Brüderlichkeit, Gewaltlosigkeit, Mitgefühl und Hoffnung sein. In einem internationalen Kontext, der von Kriegen und Konflikten geprägt ist, lenkt die Initiative die Aufmerksamkeit auf die individuelle Verantwortung beim Aufbau des Friedens und vertritt die Ansicht, dass dieser im Bewusstsein und in den Haltungen jedes Einzelnen beginnt. Die Teilnahme steht allen offen.




