New York verbarg Informationen über die Lufttoxizität rund um Ground Zero, wie eine Untersuchung auf der Grundlage von kürzlich öffentlich zugänglich gemachten Dokumenten zeigt. Die Akten zeigen, was die Stadt über das Vorhandensein toxischer Luft in der Zone wusste, wo einst die Zwillingstürme standen, wann sie diese Informationen erhielt und wie sie versuchte, ihre rechtliche Verantwortung zu begrenzen.
Der Stadtrat Zohran Mamdani war die Stimme dieser Enthüllung während einer Pressekonferenz, bei der er die Bedeutung der nun bekannten Dokumente unterstrich. Nach Mamdanis Worten belegen die Aufzeichnungen, dass die New Yorker Behörden vor der Entscheidungsfindung, die die Bevölkerung betraf, Kenntnis von den Toxizitätsrisiken in der Luft hatten.
Der Fall ereignet sich 25 Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001, als Tausende Menschen Rauch und toxischen Partikeln ausgesetzt waren, die durch den Einsturz der Gebäude entstanden. Über Jahre hinweg kämpften Überlebende und Angehörige der Opfer ohne Erfolg dafür, die Behörden für den Mangel an angemessenem Schutz während der Rettungseinsätze und der Trümmerbeseitigung verantwortlich zu machen.



