OpenAI kündigte am Dienstag an, dass eines seiner KI-Systeme eine Lösung für das Problem der Existenz und Glattheit der Navier-Stokes-Gleichungen gefunden habe, eines der sieben Millenniumsprobleme, die vom Clay Mathematics Institute im Jahr 2000 definiert wurden. Die Lösung jedes dieser Probleme ist mit einem Preisgeld von einer Million Dollar verbunden, und bis jetzt wurde zuvor nur eines davon gelöst.
Das Unternehmen behauptet, dass das KI-System in etwa 88 Stunden demonstriert habe, dass die Navier-Stokes-Gleichungen „explodieren" können. Der Beweis wurde öffentlich gemacht, muss aber noch von der mathematischen Gemeinschaft validiert werden – ein Prozess, der Monate oder sogar Jahre dauern kann.
Die Ankündigung hat bereits eine Kontroverse über Urheberschaft, private Daten und behauptete Pressionen ausgelöst. Die Kontroverse entsteht im Kontext eines technologischen Wettlaufs zwischen KI-Unternehmen bei der Lösung komplexer mathematischer Probleme.
OpenAI hofft, dass die Veröffentlichung des Beweises der wissenschaftlichen Gemeinschaft ermöglicht, die Arbeit zu analysieren und zu überprüfen, in einem Prozess, der traditionell zeitaufwendig ist und eine Peer-Review erfordert.




