Das Festival Avante, eine Veranstaltung der Kommunistischen Partei Portugals, wird als schwer zu ignorierende Ironie beschrieben und legt nahe, dass es heute der letzte Ort in Portugal sein könnte, an dem man drei Tage lang glauben kann, dass die PCP nicht tot ist. Der Artikel erkennt die Einzigartigkeit des Phänomens an, selbst für jemanden, der keinerlei Sympathie für das Festival, seine Ästhetik oder das politische Imaginäre hat, das es repräsentiert.
Der Text verweist darauf, dass Elemente wie Sichel und Hammer, Porträts von Revolutionären und Nostalgie für politische Erfahrungen, die einige der spektakulärsten wirtschaftlichen Misserfolge des 20. Jahrhunderts hervorgebracht haben, heutzutage eher zur ideologischen Archäologie Europas gehören als zu einem glaubwürdigen Zukunftsprojekt. Dennoch hat sich das Avante zu einer Art Naturreservat des portugiesischen Kommunismus entwickelt.
Während der Veranstaltung, die auf dem Gutshof Quinta da Atalaia stattfindet, gelingt es einer zunehmend an den Rand gedrängten politischen Kraft, jährlich die Illusion jener Zentralität wiederherzustellen, die sie in früheren Epochen besaß. Die Fahnen vervielfachen sich, die Genossen finden sich wieder, und die alte Sprache gewinnt ihre Feierlichkeit zurück – aber dann kommt der Montag, und die Menschen kehren in das wirkliche Land zurück.
Der interessanteste Aspekt, den der Artikel hervorhebt, ist, dass das Avante besser zu überleben scheint als die Partei selbst. Viele der jungen Menschen, die durch die Tore der Quinta da Atalaia gehen, gehen nicht dorthin,




