Archäologen entdeckten ein Grab mit den Überresten von 38 Personen in einer alten prähispanischen Stadt in Peru. Die Entdeckung wurde vor einigen Wochen in der Stadt Chan Chan gemacht, einer alten Festungsstadt, die in der Nähe von Trujillo errichtet wurde, etwa 500 Kilometer nördlich von Lima gelegen.
Die Hauptbegräbniskammer des Grabes blieb fast 600 Jahre lang versiegelt, was einen bedeutenden Fund für die peruanische Archäologie darstellt. Das Grab enthielt die Überreste von 38 Individuen, was darauf hindeutet, dass es sich um einen Ort für kollektive Bestattungen oder um eine Kammer für bedeutende Persönlichkeiten der Chimú-Gesellschaft handelte.
Chan Chan war eine der wichtigsten prähispanischen Städte Südamerikas, erbaut von der Chimú-Zivilisation. Die Entdeckung dieses Grabes bietet den Forschern neue Erkenntnisse über die Bestattungspraktiken und die gesellschaftliche Organisation dieses alten Volkes, das die Nordküste Perus bewohnte, bevor die Spanier eintrafen.



