Eine Studie ergab, dass der globale Handel 35% des CO2-Fußabdrucks der Europäischen Union im Jahr 2023 ausmachte. Dieser erhebliche Anteil zeigt die Bedeutung internationaler Lieferketten für die mit der EU verbundenen Treibhausgasemissionen.
Ein kürzlich veröffentlichter Bericht argumentiert, dass internationale Zusammenarbeit und die Einführung gemeinsamer Klimastandards wirksamer sein könnten als die Überprüfung von Importen an europäischen Grenzen. Das Dokument betont, dass multilaterale Zusammenarbeit einen produktiveren Ansatz zur Reduzierung handelsbedingter Emissionen bietet.
Die Studie unterstreicht besonders die Bedeutung der Festlegung gemeinsamer Klimastandards mit China, einem der wichtigsten Handelspartner der EU. Diese Zusammenarbeit könnte erheblichere Emissionsreduzierungen ermöglichen als protektionistische Maßnahmen, die einseitig an den europäischen Grenzen umgesetzt werden.




