Die Märkte erlebten eine vorsichtige Sitzung an einem Mittwoch, der vom Druck der Öl- und Gaspreise geprägt war, in einem Kontext geopolitischer Spannungen im Nahen Osten. Die Wall Street schloss am Dienstag im negativen Terrain, mit dem S&P 500, der 0,58% auf 7.673,52 Punkte fiel, dem Dow Jones, der 1,18% auf 52.786,07 Punkte sank, und dem Nasdaq, der 0,32% auf 26.421,41 Punkte verlor. Europa schloss praktisch stabil, mit dem Pariser CAC 40, der 0,14% stieg, und dem Frankfurter DAX unverändert, während Lissabon als der lebhafteste Index des Kontinents herausstach.
Das Brent-Öl näherte sich 100 Dollar pro Barrel nach Houthi-Angriffen auf saudische Einrichtungen und neuen iranischen Drohungen in Bezug auf die Straße von Hormus. Der Gaspreis am TTF-Markt der Niederlande stieg um mehr als 4% und übertraf 76 Euro pro Megawattstunde, das höchste Niveau seit Januar 2023. Dieser Anstieg der Energiepreise verstärkt die Befürchtungen von Inflationsdruck in Europa und kompliziert das Szenario für die Europäische Zentralbank, die sich darauf vorbereitet, den Einlagezins am Donnerstag auf 2,5% anzuheben.
Die EZB wird die Zinsen voraussichtlich um 25 Basispunkte anheben, wobei die Märkte einen weiteren Anstieg im Dezember und einen weiteren bis Mitte 2027 einpreisen. Die Aufmerksamkeit wird sich auf die Pressekonferenz von Christine Lagarde richten, die eine Öffnung für eine dritte Zinserhöhung in diesem Jahr signalisieren könnte, wenn die Energiepreise hoch bleiben. Am Fre




