Das Konsortium Lusolav, geleitet von Mota-Engil, hat am Dienstag eine Einspruch gegen den vorläufigen Bericht der Jury der Ausschreibung für den zweiten Abschnitt der Hochgeschwindigkeitsstrecke Lissabon-Porto eingereicht. Der Einspruch hinterfragt die Entscheidung der Jury, die die Streichung des Angebots des Konsortiums und die Auftragsvergabe an den Konkurrenten Sacyr vorschlug.
Das Konsortium Lusolav vertritt die Auffassung, dass sein Angebot bewertet werden sollte und dass das Angebot von Sacyr aus der Ausschreibung ausgeschlossen werden sollte. Dies ist die Einspruchsphase im Rahmen des öffentlichen Vergabeverfahrens, in der Bieter die Entscheidungen der Jury anfechten können.
Die betreffende Ausschreibung bezieht sich auf den zweiten Abschnitt der Hochgeschwindigkeitsstrecke Lissabon-Porto, insbesondere auf den Abschnitt Oiã-Soure. Dieses Projekt ist Teil der Eisenbahninfrastruktur für Hochgeschwindigkeitsverkehr, die die beiden größten Städte Portugals verbinden wird.
Der vorläufige Bericht der Jury schlug die Streichung der Lusolav und die Auftragsvergabe an den Konkurrenten Sacyr vor – eine Entscheidung, die das von Mota-Engil geführte Konsortium mit dieser Anfechtung formal bestreiten möchte.




