Der Ölpreis und die Frachtkosten haben bereits ein höheres Gewicht als die Steuern bei der Festlegung des Dieselpreises in Portugal, laut Daten der Regulierungsbehörde für Energiedienstleistungen (ERSE). Diese Veränderung erfolgte mit Beginn des Konflikts zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran am 28. Februar. In der Woche vom 16. bis 22. Februar lag der Effektivpreis für Diesel bei 1,668 Euro, wobei die Steuern 50,8% und Preis und Fracht 30,3% ausmachten. In der Woche vom 31. August bis 6. September stieg der Effektivpreis auf 2,078 Euro, wobei Preis und Fracht 45,7% und die Steuern 41% ausmachten. Bei Benzin sind die Steuern noch die schwerwiegendste Komponente, sanken aber im gleichen Zeitraum von 56,8% auf 48,5%.
Der Analyst der Maklerfirma XTB, Henrique Tomé, betonte, dass es keine signifikante Reduzierung der Steuern in absoluten Zahlen gab, sondern eine Verringerung des relativen Gewichts, wobei die Steuerkomponente praktisch stabil bei nahezu 0,98 Euro pro Liter blieb. Was sich expressiver veränderte, war die Komponente Preis und Fracht, die bei Benzin von 26% auf 38,1% und bei Diesel von 30,3% auf 45,7% stieg. Der leitende Ökonom der Banco Carregosa, Paulo Monteiro Rosa, bestätigte, dass die Steuerneutralität aufrechterhalten wurde und dass der Preisanstieg vor allem die starke Aufwertung der internationalen Kurse für raffinierte Produkte und der Raffiniermargen widerspiegelt.
Der Konflikt im




