Der Anstieg des Preises für landwirtschaftlichen Diesel seit März stellt bereits eine Kostenbelastung von rund 60 Millionen Euro für den portugiesischen Agrarsektor dar, aber es sind die Düngemittel, die unter den Landwirten die größte Besorgnis auslösen. Die Energiekrise hat die Preise für Düngemittel erneut unter Druck gesetzt und die Produktionskosten erheblich gesteigert.
Die Forderung nach Unterstützung stammt von Luís Mira, Generalsekretär der Confederation dos Agricultores de Portugal (CAP), der vertritt, dass die portugiesische Regierung zwischen 170 und 200 Millionen Euro an Unterstützung bereitstellen sollte, um die Wettbewerbsbedingungen im Vergleich zu Spanien wiederherzustellen. Laut den vom Verantwortlichen angegebenen Werten soll Spanien rund 1.100 Millionen Euro an Unterstützung für Düngemittel bereitgestellt haben, während Portugal nur 26 Millionen Euro zugeteilt hat, ein Unterschied, der eine etwa 40-mal höhere Unterstützung auf spanischer Seite darstellt.
Der CAP-Verantwortliche ist der Ansicht, dass der Anstieg der Energiekosten einen zunehmenden Wettbewerbsnachteil für die portugiesische Landwirtschaft schafft, und warnt, dass die einheimischen Landwirte benachteiligt werden, wenn sie versuchen, ihre Produkte auf dem einheimischen Markt zu verkaufen, da die spanischen Erzeuger mit niedrigeren Kosten nach Portugal liefern können. Mira kritisiert ferner, dass Spanien strukturell an einer Situation arbeitet, die ihm




