Elf europäische Länder und Kanada kündigten Handelssanktionen gegen israelische Siedlungen im Westjordanland an, in einer koordinierten Maßnahme zur Verurteilung der Siedlungsaktivitäten in der Region. Diese gemeinsame Aktion markiert einen bedeutenden Moment in der europäischen Reaktion auf den Konflikt in Palästina.
Der britische Außenminister Ed Miliband verwendete starke Sprache, als er die "terroristischen Siedler" beschuldigte, in Gebieten des Westjordanlands "ethnische Säuberungen" zu praktizieren. Miliband kündigte an, dass das Vereinigte Königreich ein Einfuhrverbot für Waren aus illegalen Siedlungen verhängen würde.
Als Vergeltung für diese Maßnahmen schloss Israel das britische Konsulat in Jerusalem. Diese Entscheidung stellt eine Eskalation der diplomatischen Spannungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Israel dar, die bereits angespannt waren.
Die Koordination zwischen mehreren europäischen Ländern und Kanada zeigt eine gemeinsame Position der internationalen Gemeinschaft in Bezug auf die israelische Siedlungspolitik, die von einem Großteil der internationalen Gemeinschaft als illegal nach internationalem Recht angesehen wird.




