Das Thema der Impfpflicht ist so alt wie das Gesetz, das sie vorschreibt, das noch vor der portugiesischen Verfassung in Kraft war. Eine kürzliche Aktualisierung auf der Regierungswebsite brachte das Thema erneut in die Diskussion und offenbarte, dass die Exekutive die Anforderung eines Impfnachweises für die Schulanmeldung von Kindern wieder eingeführt hat.
Laut Gesundheitsexperten, die zu diesem Thema befragt wurden, gilt die Verordnung, die diese Impfpflicht festlegt, als veraltet, da sie seit mehreren Jahren nicht umgesetzt wird. Das Gesetz existiert, wurde aber in diesem gesamten Zeitraum nie tatsächlich angewendet oder überwacht.
Dieselben Experten äußern Bedenken hinsichtlich der Wiedereinführung dieser Anforderung und befürchten, dass der Lärm und die Kontroverse, die rund um die Impfpflicht entstehen, die guten Impfleistungen beeinträchtigen könnten, die Portugal bisher erzielt hat. Die Frage stellt das Gleichgewicht zwischen gesetzlicher Durchsetzung und freiwilliger Impfteilnahme zur Debatte.




