Die Staatsanwältin Elena Lorente von der spanischen Antikorruptionsstaatsanwaltschaft befragte den ehemaligen Geschäftsführer der Fluggesellschaft Plus Ultra, Roberto Roselli, über die Nutzung einer Investitionsplattform, die von einer luxemburgischen Firma geschaffen wurde, um die Gesellschaft mit 9,66 Millionen Dollar (fast 9 Millionen Euro) venezolanischem Kapital zu finanzieren. Die Vernehmung fand vor dem Richter des Falls Zapatero, José Luis Calama, statt, der diese gerichtliche Untersuchung leitet.
Roselli wurde von der Staatsanwältin hartnäckig über die Details dieser Finanzoperation befragt, bei der venezolanisches Kapital durch eine luxemburgische Unternehmensstruktur transferiert wurde, um Mittel in die Fluggesellschaft Plus Ultra zu injizieren. Die bei der Vernehmung anwesenden Quellen wiesen darauf hin, dass sich die Fragen speziell auf die Nutzung dieser Investitionsplattform konzentrierten.
Der als Fall Zapatero bekannte Fall untersucht angebliches irreguläres Financing der Fluggesellschaft Plus Ultra durch Venezuela, wobei Unternehmensstrukturen in Jurisdiktionen wie Luxemburg genutzt wurden. Die gerichtliche Untersuchung wird unter der Aufsicht des Richters José Luis Calama fortgesetzt.




