Ein Team von Archäologen entdeckte ein altes Grab, das die sterblichen Überreste von 38 Personen in der prähispanischen Zitadelle Chan Chan im Norden Perus enthielt. Das Massengrab wurde vor einigen Wochen in der Lehmziegel-Zitadelle in der Nähe von Trujillo gefunden, etwa 500 km nördlich von Lima. Die Ankündigung erfolgte am Dienstag durch das Kulturministerium.
Unter den Funden identifizierten die Forscher eine „Hauptperson, die einer Elitegruppe der Chimú-Gesellschaft vor 600 Jahren angehörte". Der Archäologe Jorge Meneses erklärte auf einer Pressekonferenz am Fundort, dass die sterblichen Überreste der 38 Personen auf einer Begräbnisplattform gefunden wurden.
Neben den sterblichen Überresten wurden Kupfer- und Goldartefakte sowie zweihundert schwarze Keramikgefäße mit roten Pigmenten entdeckt. Die Objekte zeigen die Bedeutung der Hauptperson, die an diesem Ort begraben wurde und zur Chimú-Elite gehörte.




