Der amerikanische Außenminister Marco Rubio erklärte während seines Besuchs in Kolumbien, dass die derzeitige kolumbianische Regierung „eine Reihe von Katastrophen geerbt" habe. Dies ist seine erste Reise im Rahmen einer Regionaltournee, die auch Ecuador und Peru umfasst. Er begrüßte die Rückkehr Kolumbiens in die politische Einflusssphäre Washingtons.
Der kolumbianische Präsident Abelardo de la Espriella nahm den amerikanischen Gast freudig auf. Gemeinsam unterzeichneten sie die sogenannten „Abkommen von Barranquilla", deren Hauptschwerpunkte der Wiederaufbau des Landes nach dem Erdbeben vom 10. August, die wirtschaftliche Erholung und die Stärkung der Sicherheit sind.
Während seines Besuchs ließ Rubio die Möglichkeit offen, eine amerikanische Militärbasis in Kolumbien im Rahmen des „Amerikanischen Schutzschildes" zu stationieren, den Präsident Trump vorantreibt. Er wies darauf hin, dass dafür eine Einladung der kolumbianischen Seite erforderlich wäre und sorgfältig geprüft werden müsste, ob dies möglich ist.
Während seines Aufenthalts in Kolumbien begann Rubio nicht nur, eine neue Rolle des Landes in der Region zu umreißen, sondern diskutierte auch die Probleme Kubas und Venezuelas.




