New York hat mehr als 170.000 Seiten Dokumente zur Luftqualität nach den Anschlägen vom 11. September öffentlich gemacht. Diese Dokumente wurden nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und ermöglichen den Zugang zu Informationen, die jahrelang vertraulich gehalten worden waren.
Die Dokumente zeigen, dass Verantwortliche in New York die Risiken einer Exposition gegenüber giftigen Substanzen kannten, die nach dem Einsturz des World Trade Centers freigesetzt wurden. Trotz dieses Wissens behaupteten die Behörden weiterhin öffentlich, dass die Luft in der Zone des World Trade Centers zum Atmen sicher sei.
Diese Entdeckung erfolgt im Kontext eines jahrzehntelangen Debatte über die gesundheitlichen Auswirkungen auf Überlebende, Feuerwehrleute, Reinigungskräfte und Anwohner des betroffenen Gebiets. Viele entwickelten schwere und chronische Krankheiten, die auf die prolongede Exposition gegenüber den im Luft vorhandenen Giftstoffen in den Monaten nach den Anschlägen zurückzuführen sind.
Die Veröffentlichung dieser 170.000 Seiten Dokumente stellt einen bedeutenden Moment der Transparenz dar und ermöglicht es den Betroffenen und der Öffentlichkeit nun, dokumentarische Beweise darüber zu erhalten, was die Behörden damals tatsächlich wussten.



