Das Aargauer Kunsthaus in Aarau in der Schweiz zeigt bis zum 8. November eine Ausstellung, die sich den Familienbeziehungen widmet. Die Ausstellung untersucht insbesondere die Bindungen, die Menschen mit ihren Ursprüngen und Erinnerungen verbinden.
Die Schweizer Künstlerin Doris Stauffer ist eine der zentralen Figuren der Ausstellung. Im Jahr 1961 schuf sie ein Werk mit dem Titel „Grossmutter", was auf Deutsch „Großmutter" bedeutet.
Das Stück funktioniert als eine Art Puzzle, zusammengesetzt aus Erinnerungen, die die Künstlerin mit der Figur der Großmutter verband. Diese Komposition kann bei den Erfahrungen vieler Menschen Anklang finden, die in ihren eigenen Großmüttern Fragmente dieser in dem Werk dargestellten Erinnerungen wiedererkennen.
Die Ausstellung regt eine Reflexion über die Rolle des Familiengedächtnisses an. Obwohl das Vergessen ein natürlicher Teil des Lebens ist, helfen die innerhalb von Familien geteilten Erinnerungen, Wurzeln zu schaffen und die Identität jeder Person lebendig zu halten.




