Die Partei Chega stellte einen Misstrauensantrag gegen die Regierung, war jedoch die einzige, die für die eigene Initiative stimmte. Dieser Antrag wurde in der Versammlung abgelehnt.
Luís Montenegro, Premierminister, nutzte die Parlamentsdebatte über den Misstrauensantrag, um Ankündigungen zu sozialen und steuerlichen Maßnahmen zu machen. Während seiner Rede kündigte er einen neuen Bonus für die Rentner an.
Neben dem Bonus für Rentner kündigte Montenegro auch eine weitere Senkung der Einkommensteuer an, der Steuer auf das Einkommen natürlicher Personen in Portugal. Diese Maßnahmen wurden im Rahmen der Debatte über den vom Chega eingereichten Antrag vorgestellt.
Der Vorfall zeigt die Nutzung der Debatte über den Misstrauensantrag als politische Plattform für die Kommunikation von Regierungsmaßnahmen, zu einem Zeitpunkt, als die Initiative des Chega keine Unterstützung durch andere politische Kräfte erhielt.




