Der Chef der Partei Chega, André Ventura, erklärte, dass die Parteien, die gegen den von seiner Partei eingereichten Misstrauensantrag stimmen werden, eine Krücke der Regierung seien. Die Erklärung wurde in einem kritischen Ton gegenüber den Oppositionsparteien gemacht.
Ventura kritisierte spezifisch die Positionierung der Iniciativa Liberal und der Sozialistischen Partei und beschuldigte sie, aus Wahlkalkül zu handeln. Dem Chef der Chega-Partei zufolge werden diese Parteien durch ihre Gegenstimmen zum Komplizen der Regierung.
Der Misstrauensantrag der Chega-Partei entsteht im Kontext eines breiteren politischen Streits, in dem Ventura die Oppositionsparteien dazu drängen möchte, entschiedenere Positionen gegen die Regierung einzunehmen.
Der Chef der Chega-Partei verwendet den Ausdruck „Krücke", um zu suggerieren, dass die Parteien, die den Misstrauensantrag nicht unterstützen, implizit die Politik der Regierung unterstützen und als informelle Stütze der Regierung fungieren.




