Die Sozialistische Partei enthielt sich bei der Abstimmung über eine Motion, und der sozialistische Führer José Luís Carneiro kam öffentlich, um diese Position zu begründen. Seinen Angaben zufolge zielte die betreffende Motion darauf ab, eine politische Krise im Land zu schaffen, etwas, wozu die PS sich entschied, nicht beizutragen.
Carneiro kritisierte direkt den Führer von Chega, André Ventura, und beschuldigte ihn, Instabilität zu fördern. Der sozialistische Verantwortliche erklärte, dass "alle populistischen Parteien von Instabilität leben", in einer klaren Anspielung auf die politische Strategie der rechten Partei.
Der Führer der PS betonte, dass die Sozialistische Partei nicht zur politischen Krise beigetragen hat, die die Motion auslösen sollte. Die Stimmenthaltung wurde somit als verantwortungsvolle Haltung gegenüber politischen Manövern präsentiert, die darauf abzielten, das Regierungsgeschehen zu destabilisieren.
Diese Position ergibt sich in einem Kontext politischer Spannungen, in dem populistische Parteien, laut José Luís Carneiro, auf Instabilität als Strategie zur Gewinnung von Unterstützung setzen. Die PS versuchte, sich von diesem Ansatz zu distanzieren, indem sie sich entschied, nicht an dem zu partizipieren, was sie als Versuch der politischen Instrumentalisierung klassifizierte.




