Paulo Rangel, eine herausragende Figur der PSD, kritisierte die portugiesische Opposition scharf und bezeichnete den Chega als eine „Wahlkampfpartei", die sich darauf beschränkt, an Wahlprozessen teilzunehmen, ohne eine echte Regierungsmission zu haben.
Laut Rangel ist der „Wahlkampfeifer des Chega" so intensiv, dass die Partei anscheinend „mit Demokratien spielen" will, was einen oberflächlichen Ansatz bei den ernsten politischen Angelegenheiten des Landes zeigt.
In Bezug auf die Sozialistische Partei erklärte Rangel, dass man „die Stirn bieten muss", und vertrat eine klare Position, dass die PSD die Dominanz der PS in der portugiesischen Politik eindämmen und eine tragfähige Regierungsalternative vorlegen muss.
Die Äußerungen von Paulo Rangel erfolgen im Kontext einer zersplitterten Opposition in Portugal, wo sowohl der Chega als auch die PS Ziele interner Kritik der PSD sind, die sich als dominierende politische Kraft im rechten Spektrum Portugals behaupten will.




