Rund 100 Unternehmen der Region Leiria, die von dem Tiefdruckgebiet Kristin betroffen sind, haben förderfähige Anträge auf die Linie Reindustrializar gestellt, erhielten jedoch aufgrund der Erschöpfung der verfügbaren Mittel keine Unterstützung. Der Präsident der Gemeinschaftsgemeinschaft (CIM), Jorge Vala, wies darauf hin, dass die Unternehmen aufgrund fehlender Finanzierung in einer Situation der „Überbuchung" sind, und betonte, dass diese Anträge unbedingt genehmigt werden müssen.
Die betroffenen Unternehmen stammen aus verschiedenen Wirtschaftszweigen, hauptsächlich aus den Kreisen Leiria und Marinha Grande, obwohl sich auch Unternehmen aus anderen Gemeinden der Region in derselben Situation befinden. Jorge Vala vertrat die Ansicht, dass eine finanzielle Verstärkung erforderlich ist, und appellierte an den Wirtschaftsminister und die Portugiesische Entwicklungsbank, diese Unterstützung zu gewährleisten.
Die CIM äußerte tiefe Besorgnis über die Situation und betrachtete eine Verstärkung der finanziellen Ausstattung der Linie Reindustrializar als notwendig und dringend. In einer Erklärung warnte die Gemeinschaft, dass wichtige Investitionen für die Wiederbelebung der Wirtschaftstätigkeit, die Modernisierung der Unternehmen und die Stärkung der Resilienz des Unternehmensgefüges in den von dem Sturm betroffenen Gebieten auf dem Spiel stehen.
Die CIM teilte außerdem mit, dass einige Anträge bei der Bewertung benachteiligt wurden, weil keine Schadensbescheinigung vorgelegt wurde, obwohl das Fehlen nicht in der Verantwortung der Unternehmen lag, sondern daran, dass die Gemeinden dieses Dokument nicht ausgestellt haben oder nicht ausstellen konnten. Die Gemeinschaft vertrat die Ansicht, dass diese Situationen geprüft werden sollten, um zu verhindern, dass Verwaltungsunterschiede zwischen Gemeinden Unternehmen benachteiligen, die bereits von dem Sturm betroffen sind.




