Die FlixBus beschuldigt die Rede Expressos, wiederholt Hindernisse geschaffen zu haben, die die Vollstreckung eines Gerichtsurteils verhindern, das den sofortigen Zugang des Unternehmens zum Terminal Sete Rios in Lissabon vorschreibt. Das deutsche Transportunternehmen reichte eine Vollstreckungsklage ein und erstattete Strafanzeige gegen die portugiesische Konkurrentin.
Die Rede Expressos reagierte und bezeichnete die Anschuldigungen als „falsch und verleumderisch" und versicherte, dass sie bereits im Mai Zugang zum Terminal Sete Rios gewährt habe, und widersprach damit die Behauptungen der FlixBus über die Unmöglichkeit, am Standort zu operieren.
Das Terminal Sete Rios gilt als eines der wichtigsten Transportterminals der portugiesischen Hauptstadt, was diesen Streit besonders relevant für den Straßenpersonenverkehrssektor in Portugal macht.
Die Situation spiegelt einen breiteren Konflikt zwischen den beiden Unternehmen auf dem portugiesischen Transportmarkt wider, wobei die FlixBus versucht, ihre Präsenz in Portugal auszubauen, und die Rede Expressos ihre dominante Position im Sektor verteidigt.




