Von den Huthis abgefeuerte Raketen trafen mehrere Anlagen in Saudi-Arabien, darunter den Flughafen Abha, die Luftwaffenbasis König Khalid und Anlagen des staatlichen Ölkonzerns Aramco. Bei dem Angriff wurden 73 Menschen verletzt und vorübergehende Schließungen von Ölfeldern in der Region verursacht. Die saudischen Behörden stuften den Angriff als den schwerwiegendsten der letzten Jahre ein, was eine erhebliche Intensivierung der Konflikte in der Region verdeutlicht. Die vom Iran unterstützten Huthis führen regelmäßig Angriffe gegen saudisches Territorium durch, obwohl dieser besonders umfangreich war. Als Reaktion auf den Angriff führte Saudi-Arabien Militäroperationen gegen vom Huthi kontrollierte Positionen in den Städten Taiz und Marib im Jemen durch. Diese Gegenoffensiven sind Teil eines Vergeltungsmusters, das den Konflikt zwischen beiden Seiten geprägt hat. Die Situation wurde von Quellen als „Eskalationsspirale" beschrieben, die den kontinuierlichen Kreislauf von Angriffen und Gegenangriffen widerspiegelt, der den Konflikt im Nahen Osten geprägt hat, mit erheblichen Auswirkungen auf die regionale Sicherheit und die weltweite Ölindustrie.
Welt
Инвестиции
Энергетика
Saudi-Arabien reagiert nach Huthi-Anschlägen auf Ölanlagen im größten Angriff seit Jahren
Euronews Portugal8. September 2026 um 16:04




