Der Papst sandte heute eine Videobotschaft an die ersten Westafrikanischen Jugendtage in Ghana und ermahnte die jüngeren Generationen, konkrete soziale Veränderungen zu fördern. In seiner Ansprache lehnte Leo XIV. die Idee ab, dass die Jugend eine „geopferte Jugend" sei, erkannte jedoch das Gewicht des Zweifels, der Unsicherheit und der Ungewissheit an, die ihre Pläne für die Zukunft stören können.
Die Botschaft betonte die Bedeutung der gemeinsamen Arbeit zur Förderung „positiver Veränderungen" in der Gesellschaft und rief die Jugendlichen auf, „Brückenbauer zwischen Völkern, Kulturen und Religionen" zu sein. Der Papst betonte, dass niemand marginalisiert, isoliert, ausgeschlossen oder abgelehnt werden darf.
Leo XIV. führte das Beispiel Jesu Christi an, der „niemanden von seinem Weg ausschloss" und die Gegenwart Gottes in jenen anerkannte, die am Rande der Gesellschaft lebten. Die Botschaft betrachtete die jüngeren Generationen als das „Heute" Gottes und der Kirche und lud die Teilnehmer ein, Werte wie Begegnung und Offenheit gegenüber anderen zu pflegen.
Die Westafrikanischen Jugendtage finden bis zum 11. September in der Stadt Accra statt, eine beispiellose Initiative der Versammlung der Bischofskonferenzen der Region.




