Großbritannien kündigte beispiellose Sanktionen gegen israelische Siedlungen im Westjordanland an, in einer bedeutenden diplomatischen Maßnahme. Die Sanktionen stellen eine der entschiedensten Maßnahmen der britischen Regierung in Bezug auf die Siedlungspolitik Israels dar.
Außenminister Ed Miliband beschuldigte explizit israelische Siedler, „Terroristen" zu sein, und vertrieben palästinensische Zivilisten von ihrem Land im Westjordanland. Miliband verwendete den Ausdruck „ethnische Säuberung", um die Handlungen dieser Siedler zu beschreiben.
Die Maßnahme erfolgt in einem Kontext wachsender internationaler Besorgnis über die Gewalt von Siedlern gegen palästinensische Bevölkerungen im besetzten Westjordanland. Großbritannien schloss sich damit anderen Ländern an, die entschiedenere Positionen gegen die Siedlungen eingenommen haben.
Die britischen Sanktionen umfassen finanzielle und wirtschaftliche Einschränkungen gegen Einzelpersonen und Organisationen, die mit den Siedlungen im Westjordanland verbunden sind, was eine Eskalation der Haltung Großbritanniens in Bezug auf den Konflikt darstellt.




