Der Angeklagte, der wegen 36 Betrugsdelikten vom Typ „Olá pai, olá mãe" angeklagt ist, erschien schweigend vor dem Gericht Leiria. Mit Hilfe eines Dolmetschers erklärte der Mann, dass er während der Verhandlung keine Aussage machen wolle.
Bei dieser Betrugsart handelt es sich um Telefonanrufe, bei denen der Täter das Opfer, in der Regel ältere Menschen, kontaktiert und sich als Verwandter in einer Notlage ausgibt, wobei häufig Geld oder dringende Banküberweisungen angefordert werden.
Nach der Entscheidung des Angeklagten, silent zu bleiben, wurde die Gerichtsverhandlung mit der Vernehmung der im Verfahren benannten Zeugen fortgesetzt.
Die Verhandlung läuft weiter am Gericht Leiria, wo die verfahrensrechtlichen Schritte in diesem Fall von Computerkriminalität und schwerem Betrug durchgeführt werden.




