Viele Fahrer verwenden Essig zur Reinigung ihrer Autoreifen, angezogen von der Tatsache, dass es sich um ein günstiges und leicht verfügbares Produkt handelt. Laut dem Automobilportal SlashGear kann diese Praxis jedoch negative Folgen haben, die vielen unbekannt sind.
Das Hauptproblem liegt in der Säure des Essigs und der Zeit, während der er mit dem Gummi und den metallischen Komponenten des Rades in Kontakt bleibt. Reifen bestehen aus verschiedenen Materialien und Verbindungen, die Widerstandsfähigkeit, Flexibilität und Haltbarkeit gewährleisten sollen, daher kann ein Produkt, das auf anderen Oberflächen gut funktioniert, für diesen Bereich des Fahrzeugs ungeeignet sein. Die Säure des Essigs kann mit der Zeit zur Korrosion der Metallteile beitragen, und wenn es auf dem Reifen trocknet, der der Sonne ausgesetzt ist, kann es die Schutzbeschichtung und die werkseitig aufgetragenen Verbindungen beeinträchtigen.
Das Verdünnen des Essigs in Wasser oder das Mischen mit Natron reduziert die Säure, macht die Verwendung aber nicht völlig sicher. Interessanterweise wurde Essig im Profiradsport verwendet, um den Gummi bei Regenbedingungen weicher und flexibler zu machen, aber Experten warnen, dass diese Praxis den Reifenverschleiß beschleunigt und nicht für den normalen Gebrauch geeignet ist.
Bleichmittel ist sogar noch aggressiver, da es Natriumhypochlorit enthält, ein Oxidationsmittel, das sowohl Metall als auch Gummi angreifen kann, das Auftreten von Rissen begünstigen und die trockene Alterung der Reifen beschleunigen kann, insbesondere an den Seitenwänden. Die sicherste Lösung ist die Verwendung von spezifischen Autopflegeprodukten, die entwickelt wurden, um Schmutz zu entfernen, ohne den Gummi oder die Schutzbeschichtungen zu beeinträchtigen.




