Minister Mendonça enthob den Generaldirektor der Bundespolizei, Andrei Rodrigues, und den Leiter der Nachrichtendienste der Bundespolizei von ihren Ämtern. Die Entscheidung wurde im Rahmen des sogenannten "Master-Falls" getroffen, der eine Untersuchung über mutmaßliche Unregelmäßigkeiten bei von der Behörde durchgeführten Operationen betrifft.
Die Amtsenthebung wurde nach einem von der Partei Novo eingereichten Antrag bestimmt. Die Partei beantragte zunächst die Verhaftung von Andrei Rodrigues, aber Mendonça entschied sich für eine mildere Maßnahme und bestimmte nur die vorübergehende Amtsenthebung der beiden öffentlichen Bediensteten.
Mit der Entscheidung werden Andrei Rodrigues und der Leiter der Nachrichtendienste vorübergehend aus ihren Ämtern entfernt, während die Ermittlungen zum Master-Fall fortgesetzt werden. Der Minister kam dem Verhaftungsantrag der Partei nicht nach, hielt es jedoch für notwendig, sie von ihren Aufgaben zu trennen, um die ordnungsgemäße Durchführung der Untersuchungen zu gewährleisten.




