Die Bundesstaatsanwaltschaft (MPF) beantragte die Verschiebung der Abstimmung über das Gesetz zur Zoneneinteilung des Cerrado im Bundesstaat Piauí. Die Behörde veröffentlichte einen technischen Bericht, der auf Unregelmäßigkeiten im Verfahren hinweist.
Dem MPF zufolge fehlte es an einer Konsultation der indigenen Völker und traditionellen Gemeinschaften vor der Analyse des Gesetzes durch die gesetzgebende Versammlung von Piauí. Die Abstimmung war für Dienstag, den 8., geplant.
Die Bundesbehörde argumentiert, dass das Fehlen dieser Konsultation die verfassungsmäßigen Rechte dieser Bevölkerungsgruppen verletzt, die direkt von der Regulierung der Landnutzung in der Cerrado-Region des Bundesstaates Piauí betroffen sind.
Mit dem Antrag auf Verschiebung wurde die Abstimmung ausgesetzt, bis der Konsultationsprozess mit den Völkern und traditionellen Gemeinschaften ordnungsgemäß durchgeführt wurde, wie es die geltende Gesetzgebung vorschreibt.




