Die iberischen Braunbären haben sich erheblich von der fast vollständigen Ausrottung erholt, mit der sie in den 1980er Jahren konfrontiert waren, und könnten nun über 500 Exemplare überschreiten. Diese Erholung ist hauptsächlich auf das Jagdverbot, die Schaffung von ökologischen Korridoren und die Einrichtung von Schutzgebieten im spanischen Staatsgebiet zurückzuführen.
Die Art stand in den 1980er Jahren am Rande der Ausrottung, als nur noch etwa 60 Tiere in freier Wildbahn übrig waren. Die umgesetzten Schutzmaßnahmen ermöglichten eine stetige und beständige Erholung der Population in den letzten Jahrzehnten.
Derzeit ergeben sich neue Herausforderungen im Zusammenhang mit der genetischen Vielfalt der Population, die aufgrund der geringen Anzahl der Gründerindividuen eingeschränkter geworden ist, sowie mit den Auswirkungen des Tourismus in den Gebieten, in denen die Bären leben.
Die Erholung der iberischen Braunbären gilt als Erfolgsgeschichte beim Artenschutz bedrohter Arten in Europa, auch wenn Experten auf die Notwendigkeit hinweisen, die Population weiterhin zu überwachen und die Konflikte mit den lokalen Gemeinschaften zu bewältigen.




