Die Schweizer Bundesverwaltung hat ein Pilotprojekt gestartet, um openDesk, eine Open-Source-Suite deutschen Ursprungs, auf 3.000 Regierungscomputern zu testen. Die Initiative entsteht als Alternative zu Microsoft 365, das vor weniger als einem Jahr auf 54.000 Arbeitsplätzen der Schweizer Regierung installiert wurde.
Der Test wird in Partnerschaft mit dem deutschen Unternehmen openDesk GmbH durchgeführt, dem Entwickler der Open-Source-Produktivitätsplattform. Das Pilotprojekt umfasst einen begrenzten Teil der Regierungscomputer, um die Leistung und die Machbarkeit der Alternative zu bewerten.
Die Hauptmotivation für die Erforschung dieser Alternative sind die Bedenken hinsichtlich der Risiken eines ausländischen Zugriffs auf sensible Daten der Schweizer Regierung. Die Frage der digitalen Souveränität und der Informationssicherheit hat verschiedene europäische Länder dazu veranlasst, Lösungen in Betracht zu ziehen, die nicht von amerikanischen Technologieunternehmen abhängen.
Dies ist nicht das erste Mal, dass die Schweiz die Abhängigkeit von großen ausländischen Technologieunternehmen in Frage stellt. Das Land hat nach Alternativen gesucht, die eine größere Kontrolle über seine Daten gewährleisten und die Exposition gegenüber möglichen unbefugten Zugriffen durch ausländische Regierungen verringern.




