Die Vereinigung der Anwohner von Penhas da Saúde (AMPS) ist der Ansicht, dass der Vorschlag zur Überarbeitung des Flächennutzungsplans (PDM) die über Jahrzehnte geweckten Erwartungen nicht erfüllt, insbesondere in Bezug auf die Regularisierung von Wohnungen illegalen Ursprungs und die Gleichbehandlung verschiedener Zonen. Nach Angaben der Vereinigung stellte diese Überarbeitung für viele Familien mit Wohnungen, die seit über 50 Jahren bestehen, die Hoffnung dar, endlich eine Lösung für Bauten zu finden, die aufeinanderfolgende Planungsinstrumente nie lösen konnten.
Der neue PDM erkennt einen Teil der bestehenden Realität durch die Klassifizierung verschiedener Gebiete als Wohngebiete an, aber die AMPS warnt, dass diese Anerkennung nicht automatisch die Legalisierung der Wohnungen noch die Umsetzung der fehlenden Infrastrukturen bedeutet. Die Vereinigung erklärt, dass es nicht genügt, auf der Karte anzuerkennen, was dann vor Ort nicht gelöst wird.
Die Hauptbesorgnis resultiert aus der ungleichen Behandlung zwischen den Zonen von Penhas da Saúde. Der Vorschlag schafft die UOPG 09 in Fraga da Estrecada mit 4,7 Hektar, die für die Regularisierung und Aufwertung durch einen Detailplan vorgesehen ist. Die AMPS betrachtet diese Lösung als positiv, versteht aber nicht, warum andere konsolidierte Wohngebiete wie Peixeira/Nave da Areia ohne entsprechendes operatives Instrument, ohne klaren Zeitplan und ohne Garantie für die Behebung der Mängel bei Sanierung, Entwässerung und Zugängen dastehen.
Nach einer Versammlung am 8. August beschlossen die Anwohner, eine Petition an die Stadtgemeinde zu fördern, in der sie Gleichbehandlung fordern. Mehr als 80 Anwohner unterzeichneten diese Stellungnahme. Der Präsident der AMPS, Jorge Simões, erklärt, dass die Anwohner Jahrzehnte auf diesen PDM gewartet haben und keine Privilegien fordern, sondern Gleichbehandlung, rechtliche Sicherheit und eine Lösung für Häuser und Viertel, die seit Jahrzehnten existieren.




